Schalt sie ein und schalt sie ab…

Rufen Sie eine Panikattacke herbei

Lernen Sie Ihre Panikattacken zu provozieren, zu kontrollieren und auszuschalten.

Hierbei handelt es sich um eine ganz wundervolle Übung, über die Sie am Ende sogar schmunzeln werden. Rufen Sie sich bitte einfach jetzt in diesem Moment eine Panikattacke. Sagen Sie einfach „ich möchte jetzt eine Panikattacke haben“.

So, was passiert nun? Wahrscheinlich gar nichts,

Eine Panikattacke wird durch unbewusste Vorgänge oder bewusste Wahrnehmungen erzeugt. Im Schnitt dauert die Ausschüttung und Verteilung der Stress­hormone, wie z. B. Adrenalin nur Sekunden. Wenn Sie also nach Ihrem laut geäußerten Wunsch, eine Panikattacke haben zu wollen, keine bekommen haben, dann wird gerade auch keine kommen und selbst wenn Sie sich noch so anstrengen.

Das Ziel dieser Übung ist es, tatsächlich Panikattacken herbeiführen zu können. Denn was Sie „anschalten“ können, können Sie auch „abschalten“.

In dem Moment, wenn Sie bemerken, dass die Panikattacke die Folge eines bewussten Gedankens ist, also mit körperlicher Gesundheit oder Krankheit über­haupt nichts zu tun hat, wird ein großer Wandel in Ihnen vorgehen. Die Symptome werden weniger als halb so schlimm sein.

Fassen wir zusammen, es reicht also nicht eine Panik-attacke haben zu wollen. Funktioniert nicht.

Wie wäre es, wenn Sie sich bewusst auf eine Ihrer konkreten Ängste konzentrieren würden. Versuchen Sie es einmal. Egal ob es die Angst vor dem Umfallen ist, die Angst vor Krankheit, Armut oder ähnlichem. Suchen Sie in sich eine konkrete Angst und konzentrieren Sie sich darauf. Haben Sie nun eine Panikattacke bekom­men? Wenn nein, um so besser. Wenn ja, auch wunderbar. Denn dann haben Sie endlich festgestellt wodurch diese „körperlichen Wahrnehmungen“ kom­men. Nämlich durch bewusste und unbewusste Gedanken. Sie bringen mit dieser Übung wieder alles unter Ihre Kontrolle. Sie selbst haben die Kontrolle, ist das nicht wunderbar?

Ok, lassen Sie uns noch einen Schritt weiter gehen. Provozieren Sie Ihren Herzschlag. Sicher haben Sie die Angst vor einem Herzinfarkt während diverser Panik­attacken schon unzählige Male erlebt. Konzentrieren Sie sich einmal auf Ihr Herz. Oft reicht die Hinwendung auf den Herzschlag schon dafür aus, den Herzschlag zu beschleunigen. Erleben Sie ihren Herzschlag einmal bewusst. Stellen Sie sich einfach vor, Ihr Herz würde jetzt pro Minute zehn oder zwanzig Mal schneller schlagen. Vielleicht schaffen Sie es, dass Ihr Puls schneller wird. Konzentrieren Sie sich darauf.

Wenn nun eine Panikattacke auftaucht, umso besser. Auch dann werden Sie wieder wissen, dass alles nur mit Ihren Gedanken zusammenhängt und nicht mit ihrem Körper.

Selbst wenn Ihr Puls nun rasen würde und sie die schlimmste Panikattacke Ihres Lebens erleiden würden, so wüssten Sie doch, dass Sie es selbst über Ihre Gedanken erzeugt haben. Wie schön, endlich nicht mehr Opfer zu sein, sondern Täter. Sie selbst können den Gesundheitszustand Ihres Körpers steuern. Also sind Sie doch der Chef und nicht irgendwelche Panikattacken. Machen Sie diese Herzübung über mindestens 5 Minuten. Das Ziel lautet, sich sorgenvoll um Ihr Herz zu kümmern. Je unangenehmer Ihnen das wird, desto besser. Stellen Sie sich ganz konkret vor, wie Ihr Herz das Blut bis in die kleinste Zelle pumpt.

Bringen Sie durch Treppensteigen, laufen oder sonstige körperliche Anstrengung Ihren Puls auf eine hohe Frequenz von mindestens 140 oder 150. Messen Sie Ihren Puls dann mehrfach. Je unheimlicher Ihnen das Ganze wird, desto eher werden sie es vielleicht schaffen eine Panikattacke auszulösen.

Versuchen Sie, sich ganz bewusst auf angstauslösende Faktoren und Erlebnisse zu konzentrieren. Beachten Sie, wie dabei Ihr Puls schneller wird.

Setzen Sie sich vor das Internet und konfrontieren Sie sich mit dem Suchbegriff „Herzinfarkt“. Zwingen Sie sich zu lesen, was Ihnen dort angezeigt wird. Achten Sie auf Ihren Puls. Wenn Sie jetzt immer noch keine Panikattacke erlebt haben, dann müssen Sie noch schwerere Geschütze finden.

Denken Sie über die erlebten Todesfälle im Verwandten- und Bekanntenkreis nach. Erinnern Sie sich nochmals ganz genau daran, was seinerzeit passiert ist. Wenn Sie es immer noch nicht geschafft haben eine Panikattacke zu erzeugen, dann stellen sie sich letztendlich Ihren eigenen Tod vor. Wie wird es sein, was wird geschehen…

Sobald Sie einen Anflug von Panik spüren, haben Sie es geschafft. Sie haben endlich die Erkenntnis gewonnen, dass eine Panikattacke nicht von außen kommt und auch nichts mit Ihrem Körper zu tun hat, sondern nur ein Produkt Ihrer Gedanken ist. Diese Panikattacke wird nicht sehr schlimm sein und sie werden es sofort schaffen sie wieder zu stoppen.

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